Wie könnte eine Familienpatenschaft aussehen?

Anhand eines ausgedachten Beispiels, möchten wir kurz beschreiben, was so eine Familienpatenschaft beinhalten könnte.

Tina und Michael sind gerade frisch Eltern von Zwillingen geworden. Das junge Elternpaar ist vor einem Jahr berufsbedingt in den Westerwald gezogen und baut sich gerade einen neuen Freundes- und Bekanntenkreis auf. Die Großeltern der Zwillinge wohnen in Süddeutschland. Michael ist beruflich deutschlandweit im Außendienst unterwegs. Manchmal ist er auch zwei Tage am Stück nicht zu Hause.
Die junge Mutter verbringt somit sehr viel Zeit alleine mit den Neugeborenen. Eines der beiden Babys hat mit Dreimonatskoliken zutun und benötigt dadurch die permanente Aufmerksamkeit von Tina.

Eventuelle Hilfestellungen durch den Familienpaten:

  • stundenweise Beaufsichtigung und Pflege (wickeln, füttern, etc.) der Zwillinge, damit Tina sich entspannen und neue Energie “tanken” kann.
  • Begleitung zum Kinderarzt, zur Krabbelgruppe oder bei Spaziergängen
  • Entlastung von Tina durch Übernahme von organisatorischen oder kleineren Hilfen im Haushalt
  • Ansprechpartner für Tina und aufmerksamer Zuhörer sein.

Die Hilfestellungen können sehr vielfältig sein und müssen immer einvernehmlich mit allen Beteiligten organisiert werden. Die Unterstützung wird immer individuell mit den Familienpaten und den Familien abgestimmt und grob in einem Familienpatenvertrag festgehalten. Somit haben alle Beteiligten eine gemeinsame Basis der Zusammenarbeit.

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